Der Workshop

Die Workshops werden von jungen (über 18 Jahre), homosexuellen, ausgebildeten Teamer*innen durchgeführt.

Nach einer Vorstellungsrunde am Anfang jeder Veranstaltung, werden allgemeine Regeln vereinbart, z. B. ein respektvoller Umgang miteinander, gegenseitiges Ausreden lassen und die Vertraulichkeit des Besprochenen.

Auch die Möglichkeit bei einzelnen Methoden nicht mitmachen zu müssen oder später wieder einsteigen zu können, wird angeboten.
Nach einer allgemeinen Einführung in die Thematik werden im
Theorieteil u. a. das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz,
die Geschichte des § 175, der Christopher Street Day oder Begriffe
wie Regenbogenfamilie, Transgender und Coming Out erklärt.

Auch die Menschenrechte von Homosexuellen und ihre sehr
unterschiedliche rechtliche Situation weltweit sind immer
Thema der Workshops.

Zentraler Aspekt der Workshops sind die Erfahrungen und
Kenntnisse der Teamer*innen selbst, die authentisch aus ihren
eigenen Leben und vom Coming Out erzählen. Damit erreichen
wir eine hohe Authentizität und Darstellung der Probleme, die
homosexuellen Menschen in ihrem Alltag in unserer Gesellschaft
immer noch begegnen. Zum Abschluss haben die Schüler*innen
Gelegenheit anonym auf Zetteln Fragen an die Teamer*innen zu
stellen und eine anonyme Bewertung des Workshops abzugeben.